Öffentlicher Workshop – Aktive Bürgerschaft von Menschen mit Behinderungen

Public Work­shop and Third Mee­ting of the DISCIT – Natio­nal Sta­ke­hol­der Com­mit­tee

Uni­ver­si­ty of Colo­gne, Tues­day, 19th Janu­ary 2016

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: Offi­zi­el­le Pres­se­mit­tei­lung auf Eng­lisch

  • 09.45 – 10.00:  Wel­co­me (cof­fee and tea)
  • 10.00 – 10.30: Anne Wald­schmidt (Uni­ver­si­ty of Colo­gne, Ger­ma­ny): “Active Citi­zenship of per­sons with disa­bi­li­ties in Euro­pe – con­cept and methods of the EU rese­arch con­sor­ti­um DISCIT”
  • 10.30 – 11.00: Andre­as Sturm & Ane­ma­ri Kara­cic (Uni­ver­si­ty of Colo­gne, Ger­ma­ny): “Active Citi­zenship as poli­ti­cal par­ti­ci­pa­ti­on – per­sons with disa­bi­li­ties and their rep­re­sen­ta­ti­ve orga­ni­sa­ti­ons”
  • 11.00 – 11.30: Dis­cus­sion
  • 11.30 – 12.00: Lunch break
  • 12.00 – 12.30: Roy Sains­bu­ry & Edmund Cole­man-Foun­tain (Uni­ver­si­ty of York, Soci­al Poli­cy Rese­arch Unit, UK): „Dis­abled peop­le and employ­ment in Euro­pe – fin­dings from DISCIT on poli­ci­es and lived expe­ri­en­ces”
  • 12.30 – 13.00: Roy Sains­bu­ry & Edmund Cole­man-Foun­tain (Uni­ver­si­ty of York, Soci­al Poli­cy Rese­arch Unit, UK): „How can employ­ment for dis­abled peop­le be increa­sed – ide­as from DISCIT”
  • 13.00 – 13.30: Dis­cus­sion
  • 13.30 – 14.00: Feed­back & next steps

Öffent­li­cher Work­shop – Akti­ve Bür­ger­schaft von Men­schen mit Behin­de­run­gen wei­ter­le­sen

Aktionsbündnis Teilhabeforschung gegründet

34 Orga­ni­sa­tio­nen und 58 Ein­zel­mit­glie­der haben am 12. Juni 2015 in Ber­lin das Akti­ons­bünd­nis Teil­ha­be­for­schung gegrün­det. Ziel des bun­des­wei­ten Akti­ons­bünd­nis­ses ist, die For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten zu den Lebens­la­gen von Men­schen mit Behin­de­run­gen zu stär­ken. Das Bünd­nis besteht aus Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern, Men­schen mit Behin­de­run­gen und ihren Inter­es­sens­ver­tre­tun­gen, Fach­ge­sell­schaf­ten, Insti­tu­ten, Fach- und Wohl­fahrts­ver­bän­den und wei­te­ren Zusam­men­schlüs­sen. Akti­ons­bünd­nis Teil­ha­be­for­schung gegrün­det wei­ter­le­sen

DISCIT: Policy Brief 2 in deutscher Übersetzung verfügbar

Das For­schungs­pro­jekt DISCIT zielt dar­auf ab, neu­es Wis­sen zu gewin­nen, das die Mit­glieds­staa­ten, die asso­zi­ier­ten Län­der und die Euro­päi­sche Uni­on bei der Umset­zung der vol­len und effek­ti­ven Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­run­gen in Gesell­schaft, Poli­tik und Wirt­schaft unter­stüt­zen soll. Die­ses Kurz­dos­sier lie­fert Erkennt­nis­se und Emp­feh­lun­gen für die Poli­tik, die sich aus empi­ri­schen Ana­ly­sen in neun euro­päi­schen Län­dern erge­ben. DISCIT: Poli­cy Brief 2 in deut­scher Über­set­zung ver­füg­bar wei­ter­le­sen

Stellungnahme zur phil.cologne-Veranstaltung „Retten Veganer die Welt?“ mit Peter Singer am 31.05.2015 in den Balloni Hallen

Wer ist Peter Singer?

Die phil.cologne lädt zu einer Mati­nee „mit einem der ein­fluss­reichs­ten Phi­lo­so­phen der Welt“ ein. Gemeint ist der 1946 in Aus­tra­li­en gebo­re­ne uti­li­ta­ris­ti­sche Phi­lo­soph Peter Sin­ger. Sin­ger lehrt seit 1999 an der Prince­ton Uni­ver­si­ty (USA).

Bekannt gewor­den ist er durch sein 1975 erschie­ne­nes Buch Ani­mal Libe­ra­ti­on (dt. Ani­mal Libe­ra­ti­on. Die Befrei­ung der Tie­re, 1996).

Welche Position vertritt Peter Singer?

Seit Jahr­zehn­ten füh­ren Auf­trit­te von Peter Sin­ger zu Pro­tes­ten von Men­schen mit Behin­de­rung. Für Man­che ist Peter Sin­ger eine ” Sym­bol­fi­gur neu­er­li­cher Eutha­na­sie-For­de­run­gen“. War­um die­se Empö­rung, war­um die­se Kri­tik?

In sei­nem 1979 erschie­ne­nen Buch Prac­tical Ethics (dt. Prak­ti­sche Ethik, 1984) schreibt Sin­ger:

Ange­nom­men eine Frau, die zwei Kin­der geplant hat, hat ein nor­ma­les und bringt dann ein hämo­phi­les (Hämophilie=Bluterkrankheit) zur Welt. Die Belas­tung, die die­ses Kind bedeu­tet, mag zwar den Ver­zicht auf ein drit­tes Kind unver­meid­lich machen; soll­te aber das miss­ge­bil­de­te Kind ster­ben, so wür­de sie noch ein Kind bekom­men. Und es ist plau­si­bel, anzu­neh­men, daß die Aus­sich­ten auf ein glück­li­ches Leben für ein nor­ma­les Kind bes­ser wären als für ein hämo­phi­les. Sofern der Tod eines Säug­lings zur Geburt eines ande­ren Kin­des mit bes­se­ren Aus­sich­ten auf ein glück­li­che­res Leben führt, dann ist die Gesamt­sum­me des Glücks grö­ßer, wenn der behin­der­te Säug­ling getö­tet wird.”

Stel­lung­nah­me zur phil.cologne-Veranstaltung „Ret­ten Vega­ner die Welt?“ mit Peter Sin­ger am 31.05.2015 in den Bal­lo­ni Hal­len wei­ter­le­sen