Aktionsbündnis Teilhabeforschung gegründet

34 Organisationen und 58 Einzelmitglieder haben am 12. Juni 2015 in Berlin das Aktionsbündnis Teilhabeforschung gegründet. Ziel des bundesweiten Aktionsbündnisses ist, die Forschungsaktivitäten zu den Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Das Bündnis besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Menschen mit Behinderungen und ihren Interessensvertretungen, Fachgesellschaften, Instituten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden und weiteren Zusammenschlüssen. Aktionsbündnis Teilhabeforschung gegründet weiterlesen

DISCIT: Policy Brief 2 in deutscher Übersetzung verfügbar

Das Forschungsprojekt DISCIT zielt darauf ab, neues Wissen zu gewinnen, das die Mitgliedsstaaten, die assoziierten Länder und die Europäische Union bei der Umsetzung der vollen und effektiven Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft unterstützen soll. Dieses Kurzdossier liefert Erkenntnisse und Empfehlungen für die Politik, die sich aus empirischen Analysen in neun europäischen Ländern ergeben. DISCIT: Policy Brief 2 in deutscher Übersetzung verfügbar weiterlesen

Stellungnahme zur phil.cologne-Veranstaltung „Retten Veganer die Welt?“ mit Peter Singer am 31.05.2015 in den Balloni Hallen

Wer ist Peter Singer?

Die phil.cologne lädt zu einer Matinee „mit einem der einflussreichsten Philosophen der Welt“ ein. Gemeint ist der 1946 in Australien geborene utilitaristische Philosoph Peter Singer. Singer lehrt seit 1999 an der Princeton University (USA).

Bekannt geworden ist er durch sein 1975 erschienenes Buch Animal Liberation (dt. Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere, 1996).

Welche Position vertritt Peter Singer?

Seit Jahrzehnten führen Auftritte von Peter Singer zu Protesten von Menschen mit Behinderung. Für Manche ist Peter Singer eine ” Symbolfigur neuerlicher Euthanasie-Forderungen“. Warum diese Empörung, warum diese Kritik?

In seinem 1979 erschienenen Buch Practical Ethics (dt. Praktische Ethik, 1984) schreibt Singer:

“Angenommen eine Frau, die zwei Kinder geplant hat, hat ein normales und bringt dann ein hämophiles (Hämophilie=Bluterkrankheit) zur Welt. Die Belastung, die dieses Kind bedeutet, mag zwar den Verzicht auf ein drittes Kind unvermeidlich machen; sollte aber das missgebildete Kind sterben, so würde sie noch ein Kind bekommen. Und es ist plausibel, anzunehmen, daß die Aussichten auf ein glückliches Leben für ein normales Kind besser wären als für ein hämophiles. Sofern der Tod eines Säuglings zur Geburt eines anderen Kindes mit besseren Aussichten auf ein glücklicheres Leben führt, dann ist die Gesamtsumme des Glücks größer, wenn der behinderte Säugling getötet wird.”

Stellungnahme zur phil.cologne-Veranstaltung „Retten Veganer die Welt?“ mit Peter Singer am 31.05.2015 in den Balloni Hallen weiterlesen

Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“: Veranstaltungen der Forschungsstelle

Am Begleitprogramm der Wanderausstellung zur Geschichte der NS-Euthanasie „erfasst, verfolgt, vernichtet“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), sind wir mit folgenden Veranstaltungen beteiligt:

Wanderausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“: Veranstaltungen der Forschungsstelle weiterlesen