Tagung: Aufbrüche und Barrieren

Geschichte der Behindertenpolitik und des Behindertenrechts seit den 1970er Jahren

Termin: 13./14. März 2017
Tagungsort: Katholische Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte

In der aktuellen zeithistorischen Diskussion gelten die 1970er Jahre als ein Jahrzehnt der Umbrüche, in dem Problemkonstellationen entstanden sind, die bis in die Gegenwart fortdauern. Diese grundlegende Beobachtung lässt sich gerade auch auf das Feld der Behindertenpolitik und des Behindertenrechts beziehen, das in den letzten 40 Jahren eine deutliche Entwicklungsdynamik aufwies, deren vorläufigen Abschluss gewissermaßen die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 bildete. Was auf den ersten Blick als lineare Entwicklung erscheint, die Menschen mit Behinderungen mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht hat, war tatsächlich ein widersprüchlicher rechtspolitischer und gesellschaftlicher Prozess, der zwischen neuen Aufbrüchen, fortwirkenden Barrieren und Sicherungsverlusten changierte. Inzwischen liegen erste empirische Ergebnisse und theoretische Deutungsansätze zu diesem Forschungsfeld vor. Tagung: Aufbrüche und Barrieren weiterlesen

CfP: Intersektional + Interdisziplinär: Dis/ability und Gender im Fokus

Interdisziplinärer Workshop, Universität zu Köln, 21.-23.6.2017

Die Intersektionalitätstheorie gehört inzwischen zu den Grundannahmen verschiedener Forschungsfelder. Im Zentrum steht die Frage nach der „Überkreuzung“ (oder „Interdependenz“) der Kategorie gender mit anderen Differenzkategorien wie class und race. CfP: Intersektional + Interdisziplinär: Dis/ability und Gender im Fokus weiterlesen