Band 7 (Pfahl)

Lisa Pfahl: Techniken der Behinderung. Der deutsche Lernbehinderungsdiskurs, die Sonderschule und ihre Auswirkungen auf Bildungsbiografien

Bie­le­feld: tran­script
2011, 276 Sei­ten
kart., 27,80 Euro
ISBN:
978–3-8376–1532-6

Das Recht auf Inklu­si­on ist ver­bun­den mit gemein­sa­mer und gleich­be­rech­tig­ter Bil­dung für alle Kin­der und Jugend­li­chen. In Deutsch­land wer­den jedoch immer mehr Schü­le­rin­nen und Schü­ler als „behin­dert” klas­si­fi­ziert und an Son­der­schu­len unter­rich­tet.

Wie wur­de die zen­tra­le Kate­go­rie der Lern­be­hin­de­rung eta­bliert? Wel­che pro­fes­sio­nel­len Inter­es­sen sind an sie geknüpft und wel­che Fol­gen hat dies für die Schü­ler­schaft? Wie wird das vor­herr­schen­de Ein­ver­ständ­nis über die Prak­ti­ken schu­li­scher Selek­ti­on und Segre­ga­ti­on erzeugt?

In wis­sens­so­zio­lo­gi­scher Per­spek­ti­ve zeigt Lisa Pfahl, wie son­der­päd­ago­gi­sch ver­mit­tel­te »Tech­ni­ken der Behin­de­rung« im geglie­der­ten deut­schen Bil­dungs­we­sen als Mecha­nis­men der Repro­duk­ti­on sozia­ler Ungleich­heit wir­ken.

Lisa Pfahl (Dr. phil.), Sozio­lo­gin mit den Schwer­punk­ten Bil­dung, Wis­sen und sozia­le Ungleich­heit, lei­tet die For­schungs­stel­le Inklu­si­on am Fach­be­reich Bil­dungs- und Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bre­men und ver­tritt dort die Pro­fes­sur „Inklu­si­ve Päd­ago­gik”.

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