Band 5 (Bösl)

Elsbeth Bösl: Politiken der Normalisierung. Zur Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland

Bie­le­feld: tran­script
2009, 408 Sei­ten
kart., 29,80 Euro
ISBN:
978–3-8376–1267-7

Die von der Zeit­ge­schich­te bis­lang kaum beach­te­te Ana­ly­se­ka­te­go­rie »Behin­de­rung« erschließt einen neu­en Bli­ck auf kom­ple­xe, gesell­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Zusam­men­hän­ge in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Unter der Leit­fra­ge, wie sich die Kate­go­rie »Behin­de­rung« in wis­sen­schaft­li­chen und poli­ti­schen Dis­kur­sen kon­sti­tu­iert, unter­sucht Els­be­th Bösl die bun­des­deut­sche Behin­der­ten­po­li­tik. Die his­to­ri­sche Ana­ly­se zeigt, dass die­se Poli­tik bis Mit­te der 1970er Jah­re pri­mär auf die funk­tio­na­le Nor­ma­li­sie­rung von Men­schen mit Behin­de­run­gen sowie die Her­stel­lung von Erwerbs­fä­hig­keit und Pro­duk­ti­vi­tät gerich­tet war.

Els­be­th Bösl (Dr. phil.) ist His­to­ri­ke­rin am Mün­che­ner Zen­trum für Wis­sen­schafts- und Tech­nik­ge­schich­te. Ihre For­schungs­schwer­punk­te sind Dis/ability His­to­ry, Geschich­te der Sozi­al­po­li­tik und Tech­nik­ge­schich­te.

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