Band 3 (Siebers)

Tobin Siebers: Zerbrochene Schönheit. Essays über Kunst, Ästhetik und Behinderung

Über­setzt aus dem Ame­ri­ka­ni­schen von And­rea Stumpf und Gabrie­le Wer­be­ck
Bie­le­feld: tran­script
März 2009, 132 Sei­ten
kart., 17,80 Euro
ISBN: 978–3-8376–1132-8

Zerbrochene Schönheit

Je mehr wir in der Moder­ne ankom­men, umso stär­ker wirkt die Glei­chung zwi­schen Kunst und Behin­de­rung – bis Kunst kaum mehr ohne den Schat­ten der Behin­de­rung wahr­ge­nom­men wer­den kann. Tat­säch­li­ch ist die­se Glei­chung so stark, dass wir Schwie­rig­kei­ten haben, Kunst­wer­ke der Ver­gan­gen­heit nicht nach Maß­ga­be moder­ner Bil­der von Behin­de­rung zu sehen.
Die Essays von Tobin Sie­bers kon­zi­pie­ren dage­gen Kunst als einen Bereich, in dem Behin­de­rung einen eigen­stän­di­gen ästhe­ti­schen Wert besitzt.

Tobin Sie­bers ist V.L. Par­ring­ton Col­le­gia­te Pro­fes­sor und Pro­fes­sor für eng­li­sche Spra­che und Lite­ra­tur, Kunst und Desi­gn an der Uni­ver­si­ty of Michi­gan, Ann Arbor, USA.

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Rezen­si­on in der Süd­deut­schen Zei­tung